Spondylodiszitis: Diagnostik und Therapieoptionen
Breuninger, M.; Sobottke, R.; Siewe, J.; Pishnamaz, M.; Herren, C.; Jung, N.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2017 · Heft 12 · S. 875 bis 882
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel der Spondylodiszitis-Therapie ist neben der Beseitigung der ursächlichen Infektion die Wiederherstellung der Wirbelsäulenfunktionalität und die Schmerzlinderung. Zum bildgebenden Nachweis gilt die Magnetresonanztomographie weiterhin als Goldstandard mit einer Sensitivität von 92 % und einer Spezifität von 96 %. Zudem lässt sich mit dem Verfahren die Infektionsausdehnung und eine Abszess-Bildung darstellen. Der häufigste bakterielle Erreger in Europa ist Staphylococcus aureus, während weltweit die tuberkulöse Spondylodiszitis am häufigsten ist. Die begleitende antibiotische Therapie ist einer der Eckpfeiler…