zu EINER BEZIEHUNG gehören immer zwei
PURWINS, D.; ROES, M.; · Altenpflege, Hannover · 2018 · Heft 1 · S. 18 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ln einer Welt, die wesentlich durch kognitive Prozesse, Multitasking und hohe Dynamik gekennzeichnet ist, fällt es schwer, eine Beziehungsgestaltung zu akzeptieren, die nicht ausschließlich kognitiv initiiert ist. Dies zeigt sich beispielsweise im Rahmen von Gesprächen, in denen ein Mensch mit Demenz nicht sofort zu verstehen scheint. Im Bestreben, „sinnvolle und relevante Informationen“ weiterzugeben, wenden sich Pflegende schließlich an die Begleitperson, ohne dabei kritisch zu reflektieren, dass sie mit diesem Verhalten dem Menschen mit Demenz die Option verwehren, im Gespräch selbst aktiv zu werden und Rezip…