Pflege 4. 0
Kubillus, S.; · NovaCura, Bern · 2018 · Heft 1 · S. 31 bis 34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zunächst ein kurzer Überblick über philosophischhistorische Entwicklungen der Arbeit: In der Antike war der ArbeitsbegrifF negativ konnotiert. Cicero, Aristoteles oder Homer fanden nichts Gutes an (körperlicher) Arbeit, sie war den Frauen, Sklaven und Knechten Vorbehalten. Die Freiheit der Gedanken stand der Arbeit gegenüber und galt als höchstes Gut. Im aufstrebenden Christentum im Mittelalter wurden Kopfund Handarbeit als gleichrangig angesehen. Jesus war zum Beispiel ein einfacher Zimmermann. Mühe und Arbeit gehören seit je her zusammen. Das Wort „arbeit“ bedeutet etymologisch „sich plagen, leiden“. Auch das…