C. difficile (Clostridium difficile)
Krankenhaus-Hygiene + Infektionsverhütung, Heidelberg · 2017 · Heft 1 · S. 193 bis 195
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ln den letzten Jahren hat eine deutliche Zunahme von Clostridium difficilebedingten Gastroenteritiden stattgefunden. Dieses hat zur Konsequenz, dass Clostridium difficile assoziierte Diarrhöen (CDAD) bei der Häufigkeit nosokomialer Infektionen inzwischen mit ca. 6 - 8% aller NI an 4. Stelle stehen. Die besondere Bedeutung dieser Tatsache kommt dadurch zum Ausdruck, dass die drei häufigsten nosokomialen Infektionen (postoperative Wundinfektionen, Harnwegsinfektion, Atemwegsinfektionen) durch eine Vielzahl verschiedenster Erreger hervorgerufen werden können, wogegen bei CDAD eben diese nur eine Erregerart das Kran…