Einsatz der Gaumensegelprothese bei velopharyngealer Inkompetenz: Erfahrungen mit palatoflex™
Ziegler, W.; Helo, J.; Kuny, R.; Hartmann, E.; Sauermann, H.; Vogel, M.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2018 · Heft 5 · S. 155 bis 169
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Gaumensegelprothese (GSP) wird bei velopharyngealer Funktionsstörung eingesetzt, um den Luftstrom beim Sprechen in den Mundraum zu lenken. Die Auswahl der für diese Maßnahme geeigneten Patienten basiert auf bestimmten Indikatoren (Schweregrad der velopharyngealen Inkompetenz [vpl]) sowie prognostischen Faktoren (Tolerierbarkeit und Wirkung der GSP). Der Anpassungsprozess einer GSP kann sich im Einzelfall langwierig gestalten und kann mit Missempfindungen seitens des Patienten einhergehen. Das Ergebnis der Behandlung ist schwer vorauszusagen.