Antiepileptische Pharmakotherapie: Die Qual der Wahl
Brandt, C.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2018 · Heft 8 · S. 225 bis 229
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Vielzahl von Medikamenten steht für die medikamentöse Behandlung von Epilepsien zur Verfügung. Die Medikamente unterscheiden sich nicht so sehr in ihrer Wirksamkeit, aber hinsichtlich ihrer Wirkmechanismen, ihres Interaktionspotentials und ihres Nebenwirkungsprofils. Das Therapieprinzip bei einer Ersteinstellung einer Epilepsie ist die Etablierung einer Monotherapie mit einem nicht enzyminduzierenden Antiepileptikum ohne wesentliche kognitive Nebenwirkungen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist zudem auf fehlende Teratogenität zu achten. Therapiekontrolle ist wichtig und erfordert neben der Führung eines An…