Ohne Kompressionstherapie geht es nicht
intensiv, Stuttgart · 2018 · Heft 9 · S. 30 bis 32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Kompressionstherapie ist eine wichtige Säule in der Behandlung des UCV. Durch Druck auf die venösen Gefäße bewirkt sie deren Verengung, und noch nicht zerstörte Venenklappen können ihre Funktion als Rückstauventil wieder aufnehmen. So werden der venöse Rückfluss in Richtung Herz gesteigert, Ödeme reduziert und Abfallstoffe abtransportiert. Die Haut wird wieder weicher und geschmeidiger. Die Ödemreduktion wirkt zudem schmerzlindernd. Die Kompressionstherapie erwirkt somit zu Beginn eine periphere Entstauung und im Verlauf die Abheilung von Ulzerationen. Eine erfolgreiche Anwendung erfordert auf Versorgerseite…