Parameterbasierte Entwöhnung von einer Trachealkanüle. Die Mainzer Methode
Konradi, J.; · plexus, Augsburg · 2018 · Heft 1 · S. 37 bis 41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für jeden Trachealkanülenträger gilt der Grundsatz: „schnellstmögliche Dekanülierung bei maximaler Sicherheit des Patienten. Insbesondere bei längerfristig liegender Trachealkanüle muss versucht werden, die Desensibilisierung des Larynx aufgrund des fehlenden Luftstroms [1] und die sekundären Sensibilitätsstörungen zu verhindern, die als Anpassungsprozess an die ständige Speichelreizung auf die umgebende Schleimhaut entstehen und zu einer Dysphagie mit Aspiration beitragen können, sogar ohne das Vorliegen einer neurologischen Basiserkrankung [2]. Ferner gilt es, die zentrale Dysrégulation des laryngealen Verschl…