CareLit Fachartikel

Sterbefasten“ und das neue Paradigma selbstbestimmten Sterbens

Rüegger, H.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2018 · Heft 12 · S. 4 bis 9

Dokument
187036
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care, Hannover
Autor:innen
Rüegger, H.;
Ausgabe
Heft 12 / 2018
Jahrgang 10
Seiten
4 bis 9
Erschienen: 2018-12-01 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Sterbefasten ist eine alte - neuerdings wieder stärker diskutierte Art selbstbestimmten Sterbens im hohen Alter. Sie kann als ein „passiver Suizid verstanden werden und gehört ethisch zur Freiheit des selbstbestimmten Entscheidens eines autonomen Subjekts. Sozialethisch ist allerdings dafür Sorge zu tragen, dass die Beschleunigung des Sterbens durch freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) nicht unter der Fland zu einem subtilen Druckmittel verkommt, das alten, multimorbiden Menschen suggeriert, durch „sozialverträgliches Frühableben ein rechtzeitiges, „würdiges Sterben verantworten zu sollen.

Schlagworte

STERBEN SUIZID LEBEN MEDIZIN TOD TRINKEN FREIHEIT BESCHLEUNIGUNG MENSCHEN MULTIMORBIDITÄT SCHWEIZ PATIENTEN PRAXIS GRIECHENLAND ETHIK ZEIT