BSG ermöglicht Krankenhausbehandlung ohne vertragsärztliche Einweisung
Gesundheit und Pflege, Köln · 2019 · Heft 1 · S. 37 bis 40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Gericht hat über eine teilstationäre Behandlung aus dem Jahre 2011 entschieden. Krankenhaus und Krankenkasse stritten über die Vergütung für die Behandlung eines Versicherten, der ohne vertragsärztliche Einweisung aufgenommen wurde. Diagnostiziert waren bei dem Versicherten Alkoholabhängigkeit, Missbrauch weiterer Drogen, Depressionen, eine Phobie und eine posttraumatische Belastungsstörung. Der Versicherte wurde im Anschluss an eine vollstationäre Entgiftungsbehandlung teilstationär für etwas mehr als zweieinhalb Monate behandelt mit Kosten von 5. 596, 24 Euro. Es waren Akkupunktur, entspannungsund körperth…