Maligne Hyperthermie
Bandschapp, O.; Girard, T.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2019 · Heft 3 · S. 135 bis 143
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Malignen Hyperthermie (MH) handelt es sich um eine subklinische Myopathie genetisch prädisponierter Personen. Der Kontakt mit Triggersubstanzen löst eine hypermetabole Reaktion aus, welche wird sie nicht rasch erkannt und entsprechend behandelt tödlich enden kann. Das Krankheitsbild ist seit den 1960er Jahren bekannt und wurde erstmals in Australien zusammen mit dem autosomalen Erbgang beschrieben [1], Die MH ist nach wie vor ein relevantes Krankheitsbild in der klinischen Anästhesie, kann jedoch auch in der Intensivmedizin aufgrund der zunehmenden Anwendung volatiler Anästhetika zur Sedierung beobachtet…