Narrative des Sterbens zwischen Angst und Hoffnung
Praxis Palliative Care, Hannover · 2019 · Heft 3 · S. 16 bis 19
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
„Seit Neujahr fühle ich eine Verhärtung in der linken Brust und mitunter Schmerzen. Dies ängstet mich gar sehr und macht mir viel Bekümmernis“. Dies schrieb die 31-jährige Rebekka Achelis im Jahre 1831 in ihr Tagebuch das Schreiben intensivierte sie während ihrer schweren Krankheit. Sie war unverheiratet und lebte in der Nähe von Bremen im Pfarrhaushalt ihres Bruders. Sie verschwieg ihren nahen Angehörigen ihre Krankheit und ihre Schmerzen: Sie wollte sie keineswegs beunruhigen und fürchtete zudem, dass die besorgte Familie sie zu einem Arztbesuch drängen würde, ln die Hände eines Arztes wollte sie sich auf kein…