CareLit Fachartikel

Graft-versus-Host Disease - wenn der eigene Körper als fremd gilt

Onkologische Pflege, Germering · 2019 · Heft 6 · S. 35 bis 39

Dokument
190115
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Onkologische Pflege, Germering
Autor:innen
Ausgabe
Heft 6 / 2019
Jahrgang 9
Seiten
35 bis 39
Erschienen: 2019-06-01 00:00:00
ISSN
2198-5650
DOI

Zusammenfassung

Die Graft-versus-Host Disease (GvHD), auch Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion genannt, zählt zu den gefürchteten Nebenwirkungen nach einer allogenen Stammzelltransplantation, Durch die Übertragung von T-Lymphozyten in der Stammzellspende werden die Zellen des Empfängers als fremd erkannt, und es kommt zu entzündungsähnlichen Reaktionen an Geweben des Empfängers. Betroffene Organe sind meist die Haut, Schleimhäute des Magenund Darmtrakts sowie die Leber. Parallel wird diese Art der Multisystemerkrankung auch als gewünschte Nachwirkung im Rahmen des Graft-versus-Leukemia-Effekts in Kauf genommen.

Schlagworte

HAUT PFLEGE PATIENT FRAU TRANSPLANTATION NEBENWIRKUNGEN STAMMZELLTRANSPLANTATION T-LYMPHOZYTEN ZELLEN LEBER GELENKE PATIENTEN LEUKÄMIE GESCHWISTER ERBRECHEN ZEIT