Graft-versus-Host Disease - wenn der eigene Körper als fremd gilt
Onkologische Pflege, Germering · 2019 · Heft 6 · S. 35 bis 39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Graft-versus-Host Disease (GvHD), auch Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion genannt, zählt zu den gefürchteten Nebenwirkungen nach einer allogenen Stammzelltransplantation, Durch die Übertragung von T-Lymphozyten in der Stammzellspende werden die Zellen des Empfängers als fremd erkannt, und es kommt zu entzündungsähnlichen Reaktionen an Geweben des Empfängers. Betroffene Organe sind meist die Haut, Schleimhäute des Magenund Darmtrakts sowie die Leber. Parallel wird diese Art der Multisystemerkrankung auch als gewünschte Nachwirkung im Rahmen des Graft-versus-Leukemia-Effekts in Kauf genommen.