CareLit Fachartikel

Irreführende Dramagemenge beidseitiger Thoraxdrainagen nach multiplem Trauma

Sakka, S.G.; Defosse, J.M.; Wappler, F.; Bouillon, B.; Schneider, M.M.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2019 · Heft 6 · S. 338 bis 341

Dokument
190161
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Sakka, S.G.; Defosse, J.M.; Wappler, F.; Bouillon, B.; Schneider, M.M.;
Ausgabe
Heft 6 / 2019
Jahrgang 60
Seiten
338 bis 341
Erschienen: 2019-06-01 00:00:00
ISSN
0170-5334

Zusammenfassung

(38 Charrière, Bülau) wurden ca. 3 Liter Blut evakuiert. Eine Thorakotomie mit Revision war erforderlich, um die paravertebrale und interkostale Blutung zu stillen. Der Patient erholte sich im weiteren Verlauf und konnte am Tag 22 nach Aufnahme von der Intensivauf die Normalstation verlegt werden. Der Fall zeigt, dass geringe kontinuierliche Drainageraten eine thorakale Blutungsquelle nicht sicher ausschließen. Im Falle einer anhaltenden Blutung mit Transfusionspflicht sollten (gegebenenfalls erneut) bildgebende Verfahren wie die Sonographie, Röntgentechniken oder die Computertomographie zum Einsatz kommen.

Schlagworte

VERLETZUNG PATIENT TUBE THORAXTRAUMA BLUTUNG DRAINAGE THORAXDRAINAGE INTERESSENKONFLIKT ORTHOPÄDIE ANÄSTHESIOLOGIE BLUT THORAKOTOMIE SONOGRAPHIE COMPUTERTOMOGRAPHIE PATIENTEN MILZRUPTUR