CareLit Fachartikel
Auseinandersetzung mit Lehrbuchautoren im Nationalsozialismus
Obstetrica, Bern · 2019 · Heft 6 · S. 58 bis 59
Dokument
190257
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als einer der berühmtesten Geburtshelfer seiner Zeit wurde Walter Stoeckel (1885- 1965) als ein Beispiel für ein Werk für Studierende der Medizin gewählt. Sein Lehrbuch hat viele Auflagen erlebt und etliche ärztliche Generationen beeinflusst. Für die Zeit des Nationalsozialismus kann konstatiert werden, dass sich Walter Stoeckel das Regime für seine Karriere und seine Klinik zunutze gemacht, sich aber persönlich von Parteipolitik ferngehalten hat. Gleichzeitig ist er der nationalsozialistischen Ideologie gefolgt und hat unethische Forschung seiner ehemaligen Schüler und Oberärzte gebilligt.
Schlagworte
NATIONALSOZIALISMUS
ZEIT
HEBAMME
HEBAMMENGESETZ
GEBURT
GEBURTSHILFE
MEDIZIN
FORSCHUNG
FRAUEN
ZWANG
SCHWANGERSCHAFT
LEHRBÜCHER
ES
DEUTSCHLAND
WERTSCHÄTZUNG
HAUSGEBURT