VRE-Ausbruch und daraus resultierende Konsequenzen für die Hygieneroutine
Hygiene + Medizin, Supplement · 2019 · Heft 6 · S. 23 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Herbst 2017 wurde bei einer 47 jährigen, onkologischen Patientin ein VRE {Enterococcus faeciurri) in der Blutkultur nachgewiesen. Hierbei handelte es sich um einen Zufallsbefund, da kein gezieltes Screening oder ähnliches auf multiresistente Erreger durchgeführt wurde. Der VRE-Nachweis war deshalb besonders auffällig, weil in der Klinik in der Vergangenheit jährlich nur 1-4 VRE-positive Patienten nachgewiesen wurden. Auf Grund der niedrigen Prävalenz erfolgte die umgehende Isolierung der Patientin, die sich bis zu diesem Zeitpunkt bereits 18 Tage in stationärer Behandlung befand. In dieser Zeit hatte sie insg…