Osteoporose und Multimorbidität
Gosch, M.; Wicklein, S.; · Gesundheit + Gesellschaft, Remagen · 2019 · Heft 8 · S. 433 bis 439
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach der Definition des Dachverbandes Osteologie (DVO) stellt Osteoporose eine systemische Skeletterkrankung dar, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes charakterisiert ist. Dadurch kommt es zum konsekutiven Anstieg von Knochenfragilität und Frakturen [14]. Die Abnahme der Knochendichte ist Teil eines physiologischen Altersprozesses; dieser ist bei postmenopausalen Frauen aufgrund des Östrogenmangels ab dem 50. Lebensjahr deutlicher ausgeprägt als beim männlichen Geschlecht. Für ältere Frauen wird die Prävalenz der Osteoporose auf 59,2% geschätzt.…