Tod: Das Sterben zu verstehen, kann Ängste nehmen
plexus, Augsburg · 2019 · Heft 9 · S. 114 bis 116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unser Sterben beginnt, lange bevor wir geboren werden. Noch im Mutterleib, in dem durchsichtigen Zellhaufen, aus dem jede und jeder von uns entsteht. Hier müssen überflüssige Körperzellen Platz machen. Nur so können sich die Organe des wachsenden Häufchens Mensch entwickeln. Nur so kommt es mit nur zwei Nieren und nur zehn Fingern zur Welt. Ins Erbgut jeder Körperzelle sind Programme eingeschrieben, die wie ein Schleudersitz wirken. Der löst aus, sobald eine Zelle nicht mehr gebraucht wird oder sie dem Körper gefährlich werden körmte. Die Zelle fliegt in den freiwilligen Tod. Menschwerdung ist ein zerbrechliches…