Schutzlos zwischen Leben und Tod
Staudacher, D.; · NovaCura, Bern · 2019 · Heft 9 · S. 39 bis 42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wie Betroffene berichten, ist es jedoch weniger „der eigene Tod“, der die stärkste Angst auslöst. Unerträglich ist die bevorstehende Trennung von nahestehenden Menschen und der Übergang in eine „absolute Einsamkeit“ (Bath 2010). Vieles weist darauf hin, dass die Angst am Ende des Lebens sich wesentlich auf das Verlassensein bezieht. Diese Angst ist nicht selbstbezogen, sie richtet sich auf den Verlust des Sozialen und Zwischenmenschlichen (Chirpaz 2001). Diese soziale Dimension hat weitreichende Folgen für die Pflege am Lebensende. Es geht darum, letzte Erlebnisse des Verbundenseins zu ermöglichen - und dadurch…