CareLit Fachartikel

Psychische Gesundheit im Kontext des ICD-11: Pathologisierung oder klinische Notwendigkeit?

Daedelow, L.; Heinz, A. · Impu!se, Hannover · 2019 · Heft 1 · S. 8

Dokument
193882
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Impu!se, Hannover
Autor:innen
Daedelow, L.; Heinz, A.
Ausgabe
Heft 1 / 2019
Jahrgang 2019
Seiten
8
Erschienen: 2020-01-28 00:00:00
ISSN
1438-6666
DOI

Zusammenfassung

Als der DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5. Auflage) veröffentlich wurde, äußerte der Psychiater A. Frances eine einflussreiche Kritik. Moniert wurde beispielsweise, dass nun eine Depression bereits zwei Wochen und nicht erst sechs Monate nach einem Trauerfall diagnostiziert werden könne. Damit werde Trauer pathologisiert. Es gab die berechtigte Sorge, dass Menschen bereits zwei Wochen nach einem Todesfall entweder wieder arbeitsfähig sein müssen oder therapeutischer Hilfe bedürfen. Dabei wurde aber übersehen, dass hier ein hausgemachtes Problem des DSM beseitigt wurde.

Schlagworte

DEPRESSION ERLEBEN PROBLEM GESUNDHEIT HILFE ICD MENSCHEN KIND ZEIT THERAPIE VERHALTEN UMWELT KAFFEE PERSONEN HALLUZINATIONEN RISIKO