Systematischer Gesundheitsschutz bei Hitzeextremen
Grewe, H.; Blättner, B. · Public Health Forum, Berlin · 2020 · Heft 4 · S. 33 bis 36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Als Konsequenz aus den Sterbefällen des Hitzesommers 2003 wurden in einigen europäischen Ländern "Heat Health Action Plans" entsprechend der Empfehlungen der WHO entwickelt. Im föderalen Deutschland ist die Implementierung eines solchen Plans weder auf Bundesnoch auf Länderebene gelungen, obwohl entsprechende Handlungsempfehlungen vorliegen und viele Maßnahmen ergriffen werden. Neben der Systematik fehlt ein Monitoring, das für die Evaluation der Maßnahmen genutzt werden könnte. Derzeit wird die Wirkung der Handlungsempfehlungen evaluiert und ein Beratungsservice für Kommunen angeboten.