CareLit Fachartikel

Befunderhebungsfehler, Beweislastumkehr und Schmerzensgeldanspruch

N. N. · Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement, Frankfurt · 2020 · Heft 5 · S. 69 bis 80

Dokument
196951
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement, Frankfurt
Autor:innen
N. N.
Ausgabe
Heft 5 / 2020
Jahrgang 27
Seiten
69 bis 80
Erschienen: 2020-05-27 00:00:00
ISSN
1869-1676
DOI

Zusammenfassung

Der orthopädische Belegarzt ist nach dem medizinischen Standard im vertraglichen Behandlungsverhältnis verpflichtet, den Patienten am ersten Tag nach einer Wirbelsäulenoperation (hier: Laminektomie) neurologisch zu untersuchen. Unterbleibt diese Untersuchung bzw. wird sie verspätet durchgeführt, hat der Belegarzt diesen Befunderhebungsfehler auch dann zu vertreten, wenn er sich darauf verlassen hat, dass die Stationsärzte des Krankenhauses die Untersuchung im Zusammenhang mit der postoperativen Betreuung des Patienten durchführen.

Schlagworte

URTEIL BEHANDLUNGSFEHLER BELEGARZT DOKUMENTATION ENTSCHEIDUNG THERAPIE PATIENT RISIKO SCHMERZENSGELD PATIENTEN PROLAPS LAMINEKTOMIE PRAXIS SPÜLUNG ES DEKOMPRESSION