CareLit Fachartikel
Befunderhebungsfehler, Beweislastumkehr und Schmerzensgeldanspruch
N. N. · Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement, Frankfurt · 2020 · Heft 5 · S. 69 bis 80
Dokument
196951
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der orthopädische Belegarzt ist nach dem medizinischen Standard im vertraglichen Behandlungsverhältnis verpflichtet, den Patienten am ersten Tag nach einer Wirbelsäulenoperation (hier: Laminektomie) neurologisch zu untersuchen. Unterbleibt diese Untersuchung bzw. wird sie verspätet durchgeführt, hat der Belegarzt diesen Befunderhebungsfehler auch dann zu vertreten, wenn er sich darauf verlassen hat, dass die Stationsärzte des Krankenhauses die Untersuchung im Zusammenhang mit der postoperativen Betreuung des Patienten durchführen.
Schlagworte
URTEIL
BEHANDLUNGSFEHLER
BELEGARZT
DOKUMENTATION
ENTSCHEIDUNG
THERAPIE
PATIENT
RISIKO
SCHMERZENSGELD
PATIENTEN
PROLAPS
LAMINEKTOMIE
PRAXIS
SPÜLUNG
ES
DEKOMPRESSION