Temporale Kompetenz als Voraussetzung für das Prozessdenken in der Pflege
Switlana Endrikat · Pflegewissenschaft, Hungen · 2010 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden bei examinierten Pflegekräften quantitative und qualitative Daten zur Wahrnehmung von Prozessen erhoben und durch computergestützte Datenverarbeitung (multidimensionale Skalierung [MDS] und Clusteranalyse) ausgewertet. Es wurden formal-inhaltliche und organisatorisch-praktische Ebenen der Prozesswahrnehmung identifiziert. Gezeigt werden konnte, dass der Pflegeprozess als formales Instrument und nicht als notwendige Planungsgrundlage der praktischen Pflege wahrgenommen wurde. Ein Prozessdenken in der Wahrnehmung von Patientenphänomenen konnte nicht identifiziert werden. Nach de…