Die Atemstimulierende Einreibung als schlaffördernde Intervention
Andrea Schiff · Pflegewissenschaft, Hungen · 2007 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im höheren Lebensalter leidet fast die Hälfte der Menschen an Einbzw. Durchschlafstörungen. Insgesamt nehmen etwa ein Drittel aller älteren Menschen Schlafmittel ein, zum Teil täglich. Schlafmittel sind mit beträchtlichen Folgekomplikationen verbunden, z. B. erhöhte Sturzgefahr durch Schläfrigkeit. Vor diesem Hintergrund wird eine pflegerische Intervention, die Atemstimulierende Einreibung (ASE), von der angenommen wird, dass sie eine entspannende und schlaffördernde Wirkung hat, untersucht. Im Zentrum steht dabei die Bedeutung des Körperkontaktes und dessen Auswirkung auf Entspannung und Schlaf.