Zeichen als kommunikative Äußerungen Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung am Lebensende individuell begleiten
Jennessen, Prof. Dr. S.; Werschnitzke, K. · Praxis Palliative Care, Hannover · 2020 · Heft 6 · S. 22 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aufgrund der ansteigenden Lebenserwartung wird das palliative und hospizliche Hilfesystem zunehmend mit (älteren) Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung konfrontiert. Sie sind - wie alle Menschen - einzigartig. Und somit ist auch ihre Art, sich auszudrücken, sich mitzuteilen, mit dem Gegenüber in den Kontakt zu treten, einzigartig. Das erfordert von palliativen und hospizlichen Fachkräften, sich individuell auf jeden Menschen einzulassen und auch somatische Zeichen als kommunikative Äußerung und nicht lediglich als behinderungsspezifisches Verhalten zu interpretieren.