Die Angst vor dem „Vergessenwerden“
Finkenstädt, M. · Das Band, Düsseldorf · 2020 · Heft 7 · S. 18 bis 20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wilken-Dapper: Wie geht es Ihnen und Ihrer Familie in den Zeiten von Corona? Finkenstädt: Unser Sohn Falko, 34 Jahre, geistig behindert, ist glücklicher Bewohner einer Wohnstätte hier im ländlichen Friesland. Mit Beginn der Corona-Krise, der Schließung der Werkstätten und der Ankündigung, dass Angehörige das Wohnheim nicht mehr betreten können. Die Angst vor dem „Vergessen-Werden“ Margret Finkenstädt und die Bewohner dort festsitzen, zog er wieder zu uns. Viele seiner Freunde verließen ebenfalls ihr Leben und kehrten zurück zu den Eltern. Falko lebt nun seit acht Wochen wieder mit uns Eltern – zufrieden und gut…