CareLit Fachartikel

Unbeachtlichkeit der hypothetischen Einwilligung aufgrund von Schutzzweckerwägungen

N.N. · Gesundheit und Pflege · 2020 · Heft 9 · S. 152 bis 154

Dokument
204837
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gesundheit und Pflege
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 9 / 2020
Jahrgang 10
Seiten
152 bis 154
Erschienen: 2020-09-01 00:00:00
ISSN
2191-3595
DOI

Zusammenfassung

Der Einwand, der unter Verstoß gegen § 8 Abs. 2 Satz 1 und 2 TPG inhaltlich nicht ordnungsgemäß aufgeklärte Lebendorganspender wäre auch im Falle ordnungsgemäßer Aufklärung mit der Organentnahme einverstanden gewesen (Einwand des rechtmäßigen Alternativverhaltens), ist nicht beachtlich, weil dies dem Schutzzweck der gesteigerten Aufklärungsanforderungen des § 8 TPG widerspräche (Bestätigung Senatsurteil vom 29. Januar 2019 – VI ZR 495/16, NJW 2019, 1076 Rn. 40 ff.)

Schlagworte

EINWILLIGUNG PATIENT URTEIL ENTSCHEIDUNG ERLASS LITERATUR NORM ENTWICKLUNG HEPATITIS GESUNDHEITSZUSTAND TOD LEBERTRANSPLANTATION FORMULARE ÄRZTE RISIKO VERHALTEN