CareLit Fachartikel

»Familie als Schule der Solidarität« oder pflegepolitischer Ausfallbürge?

HAUBNER, T. · Impu!se, Hannover · 2020 · Heft 18 · S. 4 bis 5

Dokument
205572
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Impu!se, Hannover
Autor:innen
HAUBNER, T.
Ausgabe
Heft 18 / 2020
Jahrgang 2
Seiten
4 bis 5
Erschienen: 2020-10-01 00:00:00
ISSN
1438-6666
DOI

Zusammenfassung

Die Pflegeversicherung wurde 1995 in der Absicht eingeführt, »die Familie als Schule der Solidarität« zu stützen. Hinter den blumigen Worten des damals amtierenden Arbeitsund Sozialministers, Norbert Blüm, verbarg sich das Vorhaben einer gesetzlichen Vorrangstellung häuslich-informeller Pflege. Die Pflegeversicherung reagierte auf eine bis dato fehlende Absicherung des Pflegefallrisikos mit einer budgetierten Teilleistung. Um das Pflegepotenzial der Familien zu stärken, hatte der Gesetzgeber eine bemerkenswerte Wahlfreiheit zwischen Sachleistungen, Geldleistungen oder einer Kombination beider Leistungen implemen…

Schlagworte

PFLEGE PFLEGEVERSICHERUNG ALTER FAMILIE PFLEGEARBEIT ARBEITSLOSIGKEIT ENTWICKLUNG GESUNDHEITSWESEN GRUPPE GESUNDHEITSDIENSTE INVESTITIONEN PRIVATISIERUNG LOGIK LITERATUR FREIHEIT PFLEGEPERSONEN