Anomalien und Normvarianten – Zerebrale Veränderungen 4.2 Arachnoidalzyste
Thiel, Dr. med. H-J. · MTA Dialog · 2020 · Heft 2 · S. 116 bis 118
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Arachnoidalzysten stellen etwa 1 % der intrakraniellen Raumforderungen dar. Der Mechanismus der Zystenvergrößerung wird kontrovers diskutiert. Der Gehalt an Proteinen der Arachnoidalzysten und des zerebrospinalen Liquors erscheint relativ ähnlich, doch gibt es eine bestimmte Anzahl an Proteinen, die sich signifikant unterscheiden. Das kann auf eine Veränderung der Proteine durch den Füllmechanismus oder auf eine Wirkung der Zystenmembran zurückzuführen sein. Bei Patienten mit Cluster-Kopfschmerz sollte eine KM-assistierte MRT bei normaler neurologischer Untersuchung erfolgen.