Risikofaktor Homocystein
P?user, Dr. rer. Nat. S. · MTA Dialog · 2020 · Heft 12 · S. 940 bis 943
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Untersuchungen der Gefäßerkrankung bei Kindern mit seltenen Störungen im Homocysteinstoffwechsel durch Kilmer S. McCully wiesen bereits Ende der 1960er-Jahre auf Homocystein als bedeutenden Risikofaktor für degenerative Erkrankungen vieler Menschen hin. McCully bekam für seine Homocysteintheorie der Arteriosklerose zeitweilig starken Gegenwind. Doch mittlerweile gehört die Bestimmung von Plasmahomocystein zu den anerkannten kardiovaskulären Risikofaktoren und wurde jüngst zudem als prädiktiver Risikofaktor für den Verlauf einer Erkrankung bei SARS-CoV-2-Patienten vorgeschlagen.