Lebenserhaltender Faktor
Scherber, L. · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2020 · Heft 23-24 · S. 22 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Psychiatrie versteht man unter Resilienz die Widerstandsfähigkeit gegenüber psychosozialen Events wie dem Verlust eines Angehörigen, des Arbeitsplatzes oder der Wohnung", erklärt Univ. Prof. Siegfried Kasper von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Wien. Damit stellt die Resilienz den Gegensatz zur Vulnerabilität dar, wobei jeder Mensch sowohl vulnerable als auch resiliente Anteile in sich trägt. Entscheidend ist aber die Verteilung. Eine höhere Resilienz ermöglicht es dem Individuum, auf wechselnde Lebenssituationen flexibel zu reagieren und auch schwierige, stressreiche Situation…