Relikte von „Giftschränken“ – Teil 1
Dr. Ruppelt, G. · B.I.T online, Wiesbaden · 2021 · Heft 1 · S. 64 bis 66
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
❱ In unseren Bibliotheken gibt es zahlreiche Zeugen von Leseverboten und Leseverhinderung. Gemeint sind die sogenannten „Giftschränke“. Dieser Begriff ist in Analogie zu den Giftschränken in Apotheken entstanden, in denen Gifte sekretiert werden, die die Grundlage für heilende Medikamente sein können, die aber auch in der Lage sind, zu Krankheit und Tod von Menschen zu führen. In Bibliotheken ist der Begriff Remota selten geworden, aber noch bekannt. Es ist der Plural von lateinisch Remotum, das sind aus religiösen, politischen, moralischen oder juristischen (Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Kriminalität)…