CareLit Fachartikel
Vom Fahren in Dunkelheit und Nebel oder warum Begleiten manchmal Nichtstun bedeutet
Scholz, T. · Psychiatrische Pflege Heute, Stuttgart · 2021 · Heft 6 · S. 9 bis 10
Dokument
220756
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ich bin Thekla Scholz. Unlängst aufgetaucht aus meiner letzten Krise. Diese Krisen sind nicht mehr so schlimm wie früher, aber doch mehr als bedrohlich. Es ist, als führe ich auf der Autobahn auf eine Nebelbank zu. Ich sehe sie kommen, ich kann nicht ausweichen. Ich kann das Tempo drosseln, das Licht anmachen, die Nebelscheinwerfer einschalten. Ich kann die Musik leise drehen oder ganz ausschalten. Mit ein wenig Glück wird der Nebel sich schon ein wenig gelichtet haben, bis ich ihn erreiche. Aber er wird kommen, so viel weiß ich inzwischen.
Schlagworte
STEUER
ZEIT
ANGST
ENTSCHEIDUNG
HAND
MUSIK
PFLEGE
SICHERHEIT
ZEITSCHRIFT
DUNKELHEIT
ES
LICHT
WISSEN
PANIK
VERTRAUEN
MENSCHEN