CareLit Fachartikel

Vom Fahren in Dunkelheit und Nebel oder warum Begleiten manchmal Nichtstun bedeutet

Scholz, T. · Psychiatrische Pflege Heute, Stuttgart · 2021 · Heft 6 · S. 9 bis 10

Dokument
220756
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Pflege Heute, Stuttgart
Autor:innen
Scholz, T.
Ausgabe
Heft 6 / 2021
Jahrgang 27
Seiten
9 bis 10
Erschienen: 2021-05-21 00:00:00
ISSN
0949-1619
DOI

Zusammenfassung

Ich bin Thekla Scholz. Unlängst aufgetaucht aus meiner letzten Krise. Diese Krisen sind nicht mehr so schlimm wie früher, aber doch mehr als bedrohlich. Es ist, als führe ich auf der Autobahn auf eine Nebelbank zu. Ich sehe sie kommen, ich kann nicht ausweichen. Ich kann das Tempo drosseln, das Licht anmachen, die Nebelscheinwerfer einschalten. Ich kann die Musik leise drehen oder ganz ausschalten. Mit ein wenig Glück wird der Nebel sich schon ein wenig gelichtet haben, bis ich ihn erreiche. Aber er wird kommen, so viel weiß ich inzwischen.

Schlagworte

STEUER ZEIT ANGST ENTSCHEIDUNG HAND MUSIK PFLEGE SICHERHEIT ZEITSCHRIFT DUNKELHEIT ES LICHT WISSEN PANIK VERTRAUEN MENSCHEN