Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN)
Hell, C.;Priv.-Doz. Dr. med. Schilling, G. · Onkologische Pflege, Germering · 2021 · Heft 1 · S. 72 bis 73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die CIPN tritt in Zusammenhang mit einer medikamentösen Tumortherapie auf und ist gekennzeichnet durch eine vielfältige Symptomatik, je nachdem, welcher Teil des Nervensystems geschädigt ist. Am häufigsten ist der sensomotorische Typ. Das Verteilungsbild ist handschuhund sockenförmig, wobei die untere Extremität meist früher und stärker betroffen ist als die obere. Die CIPN ist dosisabhängig und tritt oft zwischen dem 3. und 4. Zyklus einer Systemtherapie auf. Zu den neurotoxischen Tumortherapeutika zählen insbesondere Platinderivate, Taxane, Vinca-Alkaloide, Eribulin, Bortezomib und Thalidomid. Nicht selten ste…