Nicht-invasives Neuromonitoring in der Anästhesie
Prof. Dr. med. Engelhard, K. · Anästhesiologie und Intensivmedizin · 2021 · Heft 9 · S. 410 bis 416
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Obwohl das Gehirn aufgrund seiner Abhängigkeit von einer kontinuierlichen Zufuhr von Sauerstoff und Energieträgern das vulnerabelste Organ unseres Körpers ist, zählt es gleichzeitig zu den perioperativ am schlechtesten überwachten Organen. Ursache hierfür ist der aufgrund der Schädelkalotte erschwerte Zugang für nichtinvasive Neuromonitoring-Verfahren. Diese Hürde konnte in den letzten Jahrzehnten mit Hilfe der Elektroenzephalographie inklusive der Evozierten Potentiale, der transkraniellen Doppler-Sonographie sowie der Nah-Infrarotspektroskopie zunehmend überwunden werden, sodass die Integrität…