CareLit Fachartikel
Weniger Medizin? Hin zu einer Medizin der Menschlichkeit und Würde.
Lübbe, A. · Praxis Palliative Care · 2021 · Heft 52 · S. 20 bis 25
Dokument
226172
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der sogenannte medizinische Fortschritt versucht den Menschen den Tod auszutreiben. Im Zuge der Institutionalisierung des Sterbens nimmt die Angst vor dem Sterbeprozess und dem Tod inflationär zu. Als Folge erwächst ein Medizinsystem, das diktiert von ökonomischen Prinzipien den einzelnen Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen aus dem Blick verliert. Patientinnen werden zwar von immer mehr Spezialistinnen, aber immer weniger integrativ und umfassend behandelt. Allzu selten kann ein würdiger Abschied aus dem Leben gewährleistet werden. Es braucht ein Umdenken.
Schlagworte
TOD
MANN
KRANKENHAUS
LEBEN
MEDIZIN
STERBEN
FRAU
THERAPIE
ALTERN
MENSCHEN
INSTITUTIONALISIERUNG
ANGST
ES
LEBER
PATIENTEN
KRANKHEIT