Depression
N.N. · Österreichische Ärztezeitung · 2021 · Heft 21 · S. 20 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Depressionen zählen mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 20 Prozent zu den häufigsten psychischen Krankheitsbildern. Dennoch werden ungefähr 45 Prozent der depressiven Erkrankungen nicht erkannt oder fehldiagnostiziert und in der Folge nicht adäquat behandelt. Aktuell erhalten lediglich 20 Prozent aller Menschen, die stationär an einer nicht-psychiatrischen Abteilung behandelt werden und eine psychische Erkrankung haben, eine psychiatrische Entlassungsdiagnose. Die Gründe dafür liegen sowohl in der vielfältigen Symptomatik, den atypischen Manifestationsformen und auch am gesellschaftlichen Stigma. Etwa 6,5 P…