CareLit Fachartikel

Das Sterbehilfeverfügungsgesetz: ein respektabler Kompromiss und offene Fragen

Univ. -Prof.DDr. h.c.Körtner, U. · Pflege Professionell · 2021 · Heft 25 · S. 93 bis 94

Dokument
228322
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflege Professionell
Autor:innen
Univ. -Prof.DDr. h.c.Körtner, U.
Ausgabe
Heft 25 / 2021
Jahrgang 2021
Seiten
93 bis 94
Erschienen: 2021-11-29 00:00:00
ISSN
2517-9780
DOI

Zusammenfassung

Ein eigenes Sterbehilfegesetz, das durch neue Bestimmungen im Strafgesetzbuch und im Suchtmittelgesetz flankiert wird, soll Suizidhilfe in engen Grenzen sowie unter strengen Auflagen erlauben. Der Entwurf ist ein respektabler Kompromiss. Er trägt einerseits dem Selbstbestimmungsrecht von Sterbewilligen und andererseits dem Anliegen Rechnung, vor Missbrauch zu schützen und die Grenzen zur Tötung auf Verlangen zu wahren. Erfreulicherweise stellt er sicher, dass die Mitwirkung am Suizid auch zukünftig keine ärztliche Aufgabe ist und kein Geschäftsmodell werden soll.

Schlagworte

GESETZ SUIZID EINRICHTUNG HILFE KRANKHEIT ETHIK HEIMBEWOHNER LITERATUR RECHT ROLLE PERSONEN STRAFE TOD ES GANG KRANKENBEHANDLUNG