Vorschlag eines ICF-Core-Sets für Kognitive Kommunikationsstörungen nach Schädel-Hirn-Trauma
Landsberg, J.; Quinting, J.; Stenneken, P.; Jonas, K. · Neurologie und Rehabilitation · 2022 · Heft 1 · S. 522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Betroffene mit kognitiven Kommunikationsstörungen nach Schädel-Hirn-Trauma (SHT) erleben Einschränkungen auf allen Ebenen der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF; DIMDI, 2005): Auf der Ebene der Körperfunktionen (McDonald et al., 2014) und -strukturen (Xiao et al., 2017), der Aktivitäten (Larkins et al., 1999) sowie der Partizipation (Finch et al., 2016). Eine evidenzbasierte Diagnostik kognitiver Kommunikationsstörungen sollte daher alle Ebenen der ICF und die damit assoziierten Symptombereiche berücksichtigen.