Risikofaktor Schlafapnoe
N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 4/222 · S. k.A.
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auch schlafbezogene Atmungsstörungen sind ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor für den Verlauf einer Schwangerschaft, die Geburt und das Puerperium. Eine sehr umfangreiche amerikanische Kohortenstudie (1) über alle stationären Behandlungen im Zeitraum 1998–2008 bei über 55 Millionen Frauen ergab für diejenigen mit obstruktiver Schlafapnoe eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit (Odds Ratio) für das Auftreten von Thrombosen, Embolien, Hypertonie, Kardiomyopathien, einer Sectio, eines Gestationsdiabetes, Totgeburten und „small for date babies“ im Vergleich zu denen ohne Schlafapnoe. Die Frage nach Schnarchen…