CareLit Fachartikel

Dosisreduktion von Daunorubicin bei moderat eingeschränkter Nierenfunktion

Lipp, H.; Siebel, C. · Krankenhauspharmazie · 2022 · Heft 4 · S. 115 bis 120

Dokument
231748
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhauspharmazie
Autor:innen
Lipp, H.; Siebel, C.
Ausgabe
Heft 4 / 2022
Jahrgang 18
Seiten
115 bis 120
Erschienen: 2022-04-04 00:00:00
ISSN
0173-7597
DOI

Zusammenfassung

Das Anthracyclin Daunorubicin ist seit vielen Jahren fester Bestandteil in der ALLund AML-Behandlung. Der Metabolit Daunorubicinol spielt weniger in der antineoplastischen Wirkung, sondern wahrscheinlich mehr in der potenziellen Kardiotoxizität des Zytostatikums eine Rolle. Die aktuell hinterlegten Vorgaben zur Dosismodifikation sehen vor, dass das Anthracyclin bereits bei einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) zwischen 50 ml/min und 30 ml/min nur mit 50% der üblichen Dosis eingesetzt werden soll. Diese Vorgabe irritiert, wenn man bedenkt, dass (1) die FDA bis heute keine entsprechende Empfehlung vorsieht, und…

Schlagworte

USA VERGLEICH URIN WIRKUNG DOSIERUNG KRANKENHAUSAPOTHEKER LITERATUR PLASMA RISIKO AINS DAUNORUBICIN KARDIOTOXIZITÄT DOXORUBICIN DEUTSCHLAND EPIRUBICIN LEUKÄMIE