CareLit Fachartikel
Die Identität erkennen: Über Stigma und Stigmamanagement bei Demenz
Radvanszky, A.; Weidmann-Hügle, T.; Biller-Andorno, N. · NOVAcura · 2022 · Heft 3 · S. 47 bis 50
Dokument
232063
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für den Soziologen Erving Goffman ist Stigma ein Merkmal, das eine Person in meist unerwünschter Weise von anderen unterscheidet. Demenz kann zu Stigmatisierung der Betroffenen führen. Als Gesellschaftsmitglieder orientieren sich die Erkrankten und ihre Angehörigen jedoch weiter an der Normalität. Sie versuchen, den Alltag weiterzuführen, ein positives Selbstbild zu bewahren oder Handlungssicherheit zu erlangen. Goffman bezeichnet solche Prozesse im Umgang mit Andersartigkeit als Stigmamanagement.
Schlagworte
DEMENZ
KRANKHEIT
ETHIK
INTERAKTION
KOMMUNIKATION
LEBEN
STRESS
ANGST
PATIENT
ROLLE
VERHALTEN
VERSTÄNDNIS
MENSCHEN
LAUFEN
SCHAM
SCHWEIZ