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Bosse, G.; Friebel, J.; Ernst, M.; Klages, J.; Ruetzler, K.; Landmesser, U.; Hommel, M.; O‘Brien, B. · Anästhesiologie und Intensivmedizin · 2022 · Heft 5 · S. 188 bis 198
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Myocardial Injury after Non-Cardiac Surgery (MINS) ist durch eine Troponinerhöhung über die 99. Perzentile des oberen Grenzwertes nach nicht-kardiochirurgischen Eingriffen definiert. Nichtischämische Ursachen für die Erhöhung müssen ausgeschlossen sein. Der Troponinanstieg muss nicht zwingend mit Zeichen einer myokardialen Ischämie (z. B. EKG-Veränderungen, Brustschmerz) einhergehen. MINS wird bei 5 – 25 % aller Patienten nach nicht-kardiochirurgischen Eingriffen diagnostiziert und steigert die postoperative 30-Tage-Sterblichkeit um das 8 – 10-Fache (10 % mit vs. 1 – 2 % ohne MINS) [1–3]. Die Ur…