Alles im Griff: Die Bewertung von Risiken und Krisen
Holtbernd, T. · NOVAcura · 2022 · Heft 6 · S. 31 bis 34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wer realistisch ist, erkennt früher die Dramatik einer Krise. Derjenige, der sich selbst ein wenig belügt, bewertet die Situation anders und wohl auch weniger unheilvoll. Wahrscheinlich hat der, der sich ein wenig selbst belügt, eine größere Zuversicht. Allzu viel Realität fördert dagegen schon mal das Ohnmachtsgefühl. Der Realist sieht den Ausgang der Krise realistisch, wer sich selbst ein wenig belügt, glaubt eher an ein gutes Ende. Dadurch, dass der „Lügner“ an ein positives Ende glaubt, kann er optimistischer sein und daraus eine Kraft schöpfen, was auch mit Hoffnung bezeichnet werden könnte. Ist dieser Selb…