Eisenhaushalt bei chronischer Nierenerkrankung
N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 24/222 · S. k.A.
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Übersicht von Gattermann et al. (1) sollte meines Erachtens auf die Minderversorgung mit Eisen und auf den komplexen Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Erythropoetin bei der chronischen Niereninsuffizienz beziehungsweise renaler Anämie näher eingegangen werden, vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass etwa drei Viertel der Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate unter 15 mL/min einen absoluten oder funktionellen Eisenmangel aufweisen. Diesem wird, unabhängig von anderen Faktoren, eine wichtige Bedeutung für das Morbiditätsund Mortalitätsrisiko dieser Patientengruppe beigemessen.