CareLit Fachartikel

Worte suchen helfen ignorierte Trauer - ein Impuls

Dr. Riedel, C. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 56 · S. 18 bis 19

Dokument
237119
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Dr. Riedel, C.
Ausgabe
Heft 56 / 2022
Jahrgang 14
Seiten
18 bis 19
Erschienen: 2022-09-20 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Oftmals wird Trauer sowohl von den Trauernden selbst als auch ihrer Mitwelt übersehen, ignoriert und verdrängt. Wenn zudem noch Traumata vorliegen, etwa infolge von gewaltsamer Flucht und Migration, kann die traumatische Angst die Trauer regelrecht unsichtbar machen. Um Trauer zuzulassen, ist vor allem eine achtsame Aufmerksamkeit essenziell. Zuhören ist wichtiger als verstehen. Es geht darum, den Trauernden einen Raum zu sichern für das Entdecken ihrer eigenen Trauersprache, mit der sie sich mitteilen können. So kann ein erster Schritt in der (hospizlichen) Trauerarbeit gelingen.

Schlagworte

TRAUER ANGST ERLEBEN SPRACHE AFGHANISTAN ANPASSUNG BEZIEHUNG EINKAUF ELTERN AUFMERKSAMKEIT ES LEBEN TRAURIGKEIT MENSCHEN TOD BERÜHRUNG