CareLit Fachartikel

Der Angsttod: Zur Geschichtsmächtigkeit von Angst

Bergmann, A. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 57 · S. 12 bis 17

Dokument
239572
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Bergmann, A.
Ausgabe
Heft 57 / 2022
Jahrgang 14
Seiten
12 bis 17
Erschienen: 2022-12-14 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Bereits im Spätmittelalter steigt durch die Pestkatastrophen die Tendenz zu wachsenden Ängsten, die in der Reformation schließlich im „Zeitalter der Angst" gipfelt. Der Angsttod wird geradezu zu einer Begleiterscheinung der Pest. Gleichzeitig wird die Projektion der Angst genutzt, um durch ihre Konzentration auf einzelne Personengruppen wie Hexen oder Juden kollektive Angst auf eine unheilvolle Weise „bekämpfbar" zu machen. Die Moderne wiederum sucht in der Aufklärung ein Weltvertrauen zurückzugewinnen, in einer von Trauer und Katastrophen gezeichneten Welt und sagt dem Angsttod so den Kampf an.

Schlagworte

ANGST GESCHICHTE EUROPA TOD PEST LEBEN NEUZEIT PROJEKTION PSYCHOANALYSE PRAXIS MENSCHEN KLIMA ZEIT JUDEN KATASTROPHEN NAMEN