Prophylaxe venöser Thromboembolien bei Risikopatientinnen während der Schwangerschaft und in der frühen postpartalen Phase
Böhmerle, T. · ZEITSCHRIFT FÜR HEBAMMENWISSENSCHAFT · 2022 · Heft 1 · S. 22 bis 23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Venöse Thromboembolien (VTE) sind selten und dennoch eine der Hauptursachen für maternale Mortalität und Morbidität. Bei einigen Frauen besteht während der Schwangerschaft und in der frühen postpartalen Phase ein erhöhtes VTE-Risiko (z.B. nach Kaiserschnitt, VTE in der Familie oder Thrombophilie), sodass eine Prophylaxe erwogen werden kann. Da einige Prophylaxe-Methoden das Risiko unerwünschter Wirkungen in sich bergen und gleichzeitig das VTE-Risiko oft gering ist, können schädliche Wirkungen gegenüber dem Nutzen einer Thromboseprophylaxe möglicherweise überwiegen.