Schwangerschaft und irreversibler Hirnfunktionsausfall – ein ethischer Kommentar
N.N. · AINS · 2021 · Heft 7/8 · S. 551 bis 556
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In dieser Ausgabe der AINS wird von einer Frau berichtet, bei der nach einem schweren Verkehrsunfall ein irreversibler Hirnfunktionsausfall (IHA) nachgewiesen wurde [1]. Bei der Frau war eine frühe Schwangerschaft festgestellt worden. Die organprotektive Therapie wurde ca. 5 Monate fortgeführt. Das Kind wurde in der 31. Schwangerschaftswoche vaginal entbunden und anschließend konnte – dem Wunsch der Frau entsprechend – eine Organspende erfolgreich durchgeführt werden. Das ärztliche Behandlungsteam, die Pflegenden und die Angehörigen sahen sich durch diesen Fall vor große ethische Herausforderungen gestellt und w…