Narkoseführung bei Elektrochemotherapie
Volberg, C.; Gschnell, M. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2020 · Heft 1 · S. 54 bis 58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Elektrochemotherapie (ECT) ist ein Verfahren zur Symptomkontrolle bei inoperablen oder exulcerierenden Hautmetastasen oder -karzinomen. Mit Hilfe der Elektroporation wird eine Wirkverstärkung des verabreichten Chemotherapeutikum, Bleomycin oder Cisplatin, erreicht und eine lokale Reduktion der Metastasen, bei gleichzeitig geringer systemischer Belastung, hervorgerufen. Man kann die ECT in Lokal-, Regional- oder Allgemeinanästhesie durchführen, wobei sich die Form der Anästhesie nach der Anzahl und Ausdehnung der Metastasen, sowie der betroffenen Körperstelle richtet. Bei der Allgemeinanästhesie sind einige B…